Kreativität.

Die Erfolgsfaktoren der Manufaktur.
Kreativität braucht Wertschätzung, provoziert aber auch Widerstände.

Ein rein analytisches Vorgehen zur Beantwortung von unternehmerischen Fragestellung hat seine Berechtigung. Allerdings ist dieses rationale Vorgehen meist nicht umfassend genug für die Unternehmensentwicklung, weil es i.d.R. Erkenntnisse aus dem Bestehendem fortschreibt und dadurch selten Neues schaffen kann.

Erst Kreativität produziert gute Ideen, mit denen sich Unternehmen vielleicht den entscheidenden Vorsprung sichern, der gewünscht ist. Damit Kreativität seine Kraft entfalten kann, gilt es immer, den Status Quo nicht akzeptieren zu wollen.

Kreativität hat nichts (mehr) mit persönlicher oder unternehmerischer Selbstentfaltung zu tun und ist auch niemals Selbstzweck. Kreativität darf auch nicht mit Innovation gleichgesetzt werden. Manchmal beinhaltet eine kreative Idee auch Ansätze, Dinge einfacher zu machen oder ganz einfach wegzulassen. Oder eine kreative Idee löst bisherige Paradigmen auf („Das haben wir schon immer so gemacht.“), ganz unabhängig von einer echten Innovation.

Eine kreative Idee erkennt man daran, dass sie i.d.R. auf Wertschätzung, aber auch auf Widerstände und Ablehnung stößt. Denn nichts treibt wahre Kreativität mehr voran als lösungsorientierter Widerspruch und konstruktive Kritik. Es ist vor allem „positive“ Reibung, die Neues möglich macht, da sie bekannte Denkstrukturen infrage stellt.

Handwerkszeug und Struktur als Vorrausetzung für Kreativität.

Damit sich eine solche konstruktive und lösungsorientierte Atmosphäre zur Entwicklung von Kreativität entwickelt, braucht es Know-How und Do-How. Menschen, die um eine kreative Lösung bemüht sind, müssen ihr fachliches Handwerkszeug beherrschen. Und es bedarf einer definierten Struktur, die mit der Umsetzung der kreativen Ideen enden muss.

  • Analysephase: Bestandsaufnahme
  • Phantasiephase: Ideensuche/ Hypothesenbildung
  • Bewertungsphase: Überprüfung der Ideen und Hypothesen
  • Verwirklichungsphase: Umsetzung

Aufbauend auf einer genauen Kenntnis des Umfeldes und der Ausgangslage lassen sich in der Phantasiephase durch Versuch und Irrtum, durch das Identifizieren von Analogien, durch das Weglassen von Restriktionen oder das Bilden von Hypothesen interessante Ideen generieren. Ganz wesentlich für die Kreativität sind die beiden letzten Phasen, die Bewertungs- und Verwirklichungsphase. Ohne das Ziel, diese Phasen mit den kreativen Ideen zu erreichen, erlischt jegliche Kreativität und Motivation für das Neue sehr schnell.

Wenn wir von Kreativität sprechen, haben wir stets die gesamte Wegstrecke von der Bestandaufnahme bis zur Umsetzung im Auge.

Wir versuchen stets, eine schöpferische Produktivität und Kreativität in die Arbeit mit unseren Kunden einzubringen und für das Denken außerhalb bestehender Bahnen zu begeistern.

Die Erfolgsfaktoren in der Übersicht.