Botschaften über "Kribbeln im Kopf" vermitteln.

Auf den Punkt gebracht: Die Visuelle Inszenierung ist immer dann ein äußerst wirkungsvolles Instrument, wenn Sie mit Ihren Botschaften ein innerliches “Hurra” auslösen und Bewegung bei den Menschen erzeugen wollen.

Stellen Sie sich vor, Sie planen eine Reise nach London … . Vielleicht entstehen bei den Vorbereitungen vor Ihrem inneren Auge Bilder, wie Sie entlang der Themse flanieren, in den Trubel der Stadt eintauchen oder was auch immer Ihnen Spaß machen würde. All diese Bilder erscheinen vor Ihrem inneren Auge, erhöhen die Vorfreude und rechtfertigen den Vorbereitungsaufwand.

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Uns Menschen ist es grundsätzlich angeboren, in zweierlei Hinsicht zu sehen: Einmal mit den Augen und zusätzlich mit den inneren Augen.

Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass es für unser inneres Erleben keinen Unterschied macht, ob die Bilder vor unseren inneren Auge (mental) entstehen oder mit unseren Augen wahrgenommen werden. Unser Gehirn nimmt beide Bilder stets als real wahr.

Reale und innere Bilder, die uns begeistern, motivieren zum Handeln. Nur wenn wir in unserer Vorstellung „Hurra“ rufen, wird es uns gelingen, sich und andere für eine Sache zu begeistern.

Arbeit mit Bildern in Unternehmen? Auf jeden Fall!!

Um so erstaunlicher ist es, dass das bewusste Arbeiten mit inneren Bildern und ästhetischen Inszenierungen im Unternehmenskontext oft gar nicht zu existieren scheint. Oft spricht die Unternehmens-, Strategie- und Projektkommunikation alleine den Verstand an und erreicht damit nicht das innere Auge, das so wichtig für Interesse, Beteiligung und Committment ist.

Die Visuelle Inszenierung findet ihre Anwendungsfelder dort, wo Vorhaben vor der Herausforderung stehen, tatsächlich auf den Weg der Umsetzung zu setzen und Menschen zum Ziel mitzunehmen.

Mit den verschiedenen Spielarten der Visuellen Inszenierung bricht sie dabei Selbstverständlichkeiten und als unveränderbar empfundene Realität auf. Sie entwickelt neue, spielerische Realitäten und verhilft Teams und Organisationen zu einem kreativen, kollektiven und von Erlebnissen getragenen Weg, ihre Zukunft zu gestalten.

Gerne stellen wir Ihnen einige Spielarten der Visuellen Inszenierung aus der Praxis vor:

  • Erkundungskarten
  • »Kill PowerPoint – Es lebe PowerPoint«
  • Prezi – Die andere Art zu Präsentieren
  • Infografiken
  • Fotosession »One Day in My Life«
  • Modellierung der Zukunftsvision »Build your own world«
  • Canvas-Entwicklung (Business Model Generation, Value Proposition, Projektsteckbrief…)
  • Big Picture-Workshops mit großen Gruppen
  • Visualisierungen und visuelle Werkzeuge für Workshops, Events und Meetings
  • In Plain English-Erklärfilme
  • UnternehmensReiseführer
  • Metaphern & Analogien
  • Bildwelten & Scribbels zu den Kernaussagen von Konzepten und Ideen
  • uvm.

Sechs Faktoren, die eine gute Visuelle Inszenierung auszeichnen.

Emotion:
Visuelle Inszenierungen beziehen den Menschen als Ganzes mit ein. Visuelle Inszenierung bedeutet hören, sehen, spüren, vorstellen, verstehen und zeigen. Visuelle Inszenierung emotionalisiert.

Unterhaltung:
Visuelle Inszenierungen sollen unterhalten, dürfen aber nie ausschließlich der Unterhaltung dienen. Durch die Leichtigkeit der Inszenierungen und dem Unterhaltungswert wird die Schwelle der Auseinandersetzung mit einem Thema deutlich gesenkt und erleichtert.

Motivation:
Visuelle Inszenierungen sprechen Motive der Menschen an. Jeder Mensch verfügt über ein einzigartiges Set an persönlichen Motiven, die jeder für sich realisieren will. Erst wenn eines oder mehrere dieser Motive “angesprochen” werden, entsteht Motivation.

Aufwand-Nutzen:
Der Aufwand, mit Visuellen Inszenierungen zu arbeiten, ist relativ gering. Und die Wirkung einer Visuellen Inszenierung ist meist unmittelbar, was bedeutet, dass schnell die gewünschten Effekte erzeugt werden können.

Image:
Menschen, die mit und durch visuelle Inszenierungen angesprochen werden, soll ein klares und positiv besetztes Image des Themas vermittelt werden, das sie im Anschluss mit sich nehmen, in sich tragen und weitergeben können.

Wirksamkeit:
Visuelle Inszenierungen sind kein Selbstzweck, sondern unterstützen immer ein gewünschtes Ziel. Deshalb ist es wichtig, die Wirkung der Inszenierungen stets auf ihre Effektivität hin zu überprüfen.

Autorin des Beitrags:
Annedore Liebs-Schuchardt

Tel.: +49 201 – 61 61 75 36
Fax: +49 201 – 61 61 75 37
Mail: a.liebs-schuchardt@bildwerkk.de

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